Der Fortgeschrittene ...

... möchte also noch mehr lernen. Zum Beispiel das Zupfen aller Gitarrensaiten durch Zerlegen des Akkordes in einzelne Töne. Zu Beginn durch "Abperlen" der Töne, die der gegriffene Akkord vorgibt. Der Daumen bekommt eine eigene Funktion zugeschrieben – der spielt den Bass. Da sind aber noch der Zeige-, Mittel- und Ringfinger

der "Zupfhand". Auch die bekom-

men ihre spezielle Aufgabe. Und schon erfahren wir

ein neues Hörerlebnis – und alles selbst erzeugt.

 

Weiter geht´s mit konkreten Melodietönen, begleitet vom Bass, den ja der Daumen erzeugt. Unter Verwendung von Techniken wie: Hammer On, Pull Off, Slide, Bending und Abdämpfen wird unser Spiel immer facettenreicher.

Später stimmen wir die Gitarre so, dass ein Akkord – ohne zu greifen – erklingt (Open Tuning bzw. offene Stimmung). Hiermit eröffnen sich uns nochmals vielfältige Möglichkeiten, dem Instrument Töne zu entlocken.

 

Mit dem bis hierher erlernten können wir dann entweder Lieder begleiten, rein Instrumental spielen und auch sagen: "Let´s Swing, darf es ein Ragtime oder Ähnliches sein".